Biikebrennen am 21. Februar 2014!

IMG_5104Biikebrennen (von friesisch: Biike, Bake bzw. Feuerzeichen) ist ein traditionelles Volksfest in Nordfriesland in Schleswig-Holstein, das am 21. Februar (dem Vorabend des Petritags) gefeiert wird. Es ersetzt hier teilweise das sonst weit verbreitete Osterfeuer.

Biike und der darauf folgende Petritag (nordfriesisch Piddersdai) sind noch heute wichtige Feiertage – vor allem auf den nordfriesischen Inseln und den Halligen.

Jede Dorfgemeinschaft und viele Gehöfte haben ihre eigenen Biikefeuer, die Mittelpunkt von feierlichen Aktivitäten wie Gesang oder Schauspiel sind. Auf den Inseln Föhr, Amrum und Sylt entstanden daneben weitere Traditionen wie das Vernichten der Feuer von Nachbardörfern.

In manchen Dörfern wird im Feuer eine Strohpuppe verbrannt. Andernorts stellt man auf die Biikespitze ein altes Holzfass oder einen Eimer, mit dessen Fall der Winter vorüber ist.

Die im Feuer verbrannte Strohpuppe wird Petermännchen genannt und hat, so ist die Vermutung, nichts mit dem Heiligen Petrus, sondern mit dem Papst (also dem Petrus-Amt) und dem damit verbundenen christlichen Glauben zu tun, der abgelehnt wurde.

Das Biikefeuer besteht heute meist aus alten Weihnachtsbäumen und Gestecken, die bis zum Biikebrennen aufgehoben wurden. Danach gibt es traditionell ein Grünkohlessen.

Wir freuen uns mit unseren Gäste das Biikebrennen zu feiern und sind ab Donnerstag, 20. Februar 2014 ebenfalls mit Grünkohlspezialitäten für Sie da.

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